Bayer
AG - (de)
Die Bayer AG ist ein international tätiger Konzern der chemischen
Industrie mit Hauptsitz in Leverkusen. Das Unternehmen wurde 1863 gegründet
und ging 1925 in der I.G. Farben auf. 1951 wurde das Unternehmen neu gegründet.
Der Bayer-Konzern verfügt heute über 350 Gesellschaften und 110.200
Mitarbeiter (Stand 30. Juni 2006). Im Jahr 2005 erwirtschaftete die Bayer
AG einen bereinigten Gewinn von 2,812 Mrd. Euro (EBIT) bei einem Umsatz
von über 27 Mrd. Euro.
Das operative Geschäft wird von drei Teilkonzernen geführt:
Bayer HealthCare AG
Bayer CropScience AG
Bayer MaterialScience AG
weiter die Service-Gesellschaften:
Bayer Technology Services GmbH
Bayer Business Services GmbH
Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG
Die meisten Menschen verbinden mit dem Namen Bayer das bekannteste
Medikament des Unternehmens, das Schmerzmittel Aspirin.
Wahrzeichen des Bayer-Konzerns ist das Bayer-Kreuz, das an vielen größeren
Standorten des Unternehmens zu sehen ist. In einem Kreis ist waagerecht
und senkrecht der Schriftzug BAYER zu sehen.
Bei dem Vorgänger des Bayer-Kreuzes stützte sich ein Löwe mit Flügeln
auf eine Weltkugel. 1930 wurde in Leverkusen die damals größte
Lichtreklame der Welt installiert: Der Durchmesser betrug 72 Meter, 2200
Glühlampen sorgten für die Beleuchtung. Das Gebilde hing zwischen zwei
126 Meter hohen Schornsteinen. 1958 verkleinerte man das Bayer-Kreuz auf
einen Durchmesser von 51 Metern. Dies entspricht der heutigen Form (Januar
2004).
Gründungsphase
Das Unternehmen wurde am 1. August 1863 in Barmen – heute ein Stadtteil
von Wuppertal – von Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott gegründet.
Den frühen Zweck des Unternehmens stellte die synthetische
Farbenproduktion dar. Das erste große Werk entstand später in
Wuppertal-Elberfeld, dort wurde dann auch ein Großteil der wichtigsten
Medikamente wie das Aspirin oder die Sulfonamide/Chemotherapie (Gerhard
Domagk – Medizinnobelpreis 1939) bis hin zum Heroin erfunden. Dies
machte Bayer bereits in Wuppertal zum Weltkonzern. Die hohe Einwohnerzahl
von über 400.000 Einwohnern im hoch industrialisierten Tal der Wupper ließ
eine weitere Expansion topografisch bedingt nicht zu. Der Wuppertaler
Chemiker und Nachfolger von Friedrich Bayer, Carl Duisberg, wurde in
Wiesdorf, einem von Ackerland umgebenen 2000-Einwohner-Städtchen am
Rhein, fündig – die Geburtsstunde des späteren Leverkusen.
Wachstum und Expansion
In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen rasant, die Zahl der
Mitarbeiter stieg von drei im Gründungsjahr 1863 bis 1881 auf über 300
Beschäftigte. Die weitere Expansion wurde durch die Umwandlung des
Unternehmens in eine Aktiengesellschaft 1881 ermöglicht.
Die Forschung wurde unter anderem von Carl Duisberg ausgebaut. In
Wuppertal-Elberfeld entsteht ein modernes wissenschaftliches Laboratorium.
Das Unternehmen wird um die Jahrhundertwende vermehrt international tätig
und erschließt neue Geschäftsfelder. Zu der Farbenproduktion, die
weiterhin den größten Anteil am Umsatz hatte, kam eine Pharmazeutische
Abteilung. 1897 wurde erstmals Heroin synthetisiert. Das bekannteste
Ergebnis der Bayer-Forschung ist das 1899 auf den Markt gebrachte
Medikament Aspirin. Bayer begann 1904 mit der Herstellung von
Fotochemikalien. Nachdem das Unternehmen seinen Sitz einige Jahre in
Wuppertal-Elberfeld hatte, wurde dieser Standort mit dem weiteren Wachstum
zu klein. Leverkusen wurde 1912 neuer Sitz.
1913 hat das Unternehmen ca. 10.000 Mitarbeiter, davon fast 1.000 im
Ausland. Das Unternehmen gründete Tochtergesellschaften in Frankreich,
Großbritannien, Belgien, Russland und den USA. Der Export nahm 1913 einen
Anteil von 80% am Unternehmensumsatz ein.
Die Folgen des Ersten Weltkriegs
Durch den Ersten Weltkrieg verliert das Unternehmen einen Großteil seiner
Absatzmöglichkeiten. In Russland wird die Tochterfirma in Folge der
Russischen Revolution enteignet, in den USA wird das Firmenvermögen
inklusive aller Patente beschlagnahmt und an die Konkurrenz verkauft. Der
Umsatz sinkt von 1913 bis 1919 um ein Drittel. Während dieser Zeit ist
Bayer einer der Hauptlieferanten von Giftgas für die Front.
I.G. Farbenindustrie
Bereits seit 1904 bestand eine Interessengemeinschaft zwischen Bayer, Agfa
und der BASF (s. I.G. Farben). 1915 wurde diese mit weiteren Unternehmen
der Farbenindustrie zu einer großen Interessengemeinschaft ausgeweitet.
Da die deutsche Farbstoffindustrie nach dem Krieg schlechter dastand als
zuvor, entschlossen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft 1925
zur Fusion. Das Vermögen der Firma Bayer wird auf die neu gegründete I.G.
Farbenindustrie AG übertragen und die Marke Bayer wird aus dem
Handelsregister entfernt.
Weltwirtschaftskrise
Auch die I.G. Farbenindustrie AG wird von der Weltwirtschaftskrise Anfang
der 1930er nicht verschont. Die Beschäftigung und Produktion sinken
drastisch, von 12.450 Mitarbeitern im Jahr 1929 werden bis 1932 2.650
entlassen. Jeder fünfte verliert seinen Arbeitsplatz.
Der Zweite Weltkrieg
Die Werke der Betriebsgemeinschaft zählen für das nationalsozialistische
Regime im Zweiten Weltkrieg zu den "kriegswichtigen" Betrieben.
Durch den Krieg wachsen die Anforderungen an die Produktion, es werden
aber auch immer mehr Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. Auch in den
Werken der Betriebsgemeinschaft werden Zwangs- und Fremdarbeiter
eingesetzt. Der Anteil dieser macht zu seinem Höhepunkt ein Drittel der
Belegschaft aus.
Am 14. April 1945 wird das Werk Leverkusen durch die Amerikaner
eingenommen. Die Werke am Niederrhein liegen in der britischen Zone,
deshalb hat die britische Militärregierung in den folgenden Jahren die
vollständige Kontrolle über sie.
Erhalten sind Unterlagen, dass die I.G. Farben 150 weibliche Häftlinge für
„170 RM je Stück“ anforderte und erhielt. In einem weiteren Schreiben
hieß es dann: „Die Experimente sind durchgeführt worden, alle Personen
sind gestorben. In Kürze werden wir uns mit Ihnen zwecks weiterer
Lieferungen in Verbindung setzen.“ (I.G. Farben aus Müller, Auschwitz,
Seite 140)
Neugründung der Bayer AG
Nach dem Krieg plädieren die alliierten Siegermächte auf eine
Aufgliederung der IG in möglichst viele kleine Unternehmen. Da diese
jedoch kaum lebensfähig wären, wird die IG in lediglich 12 Unternehmen,
darunter auch die Bayer AG, aufgegliedert. Die Bayer AG wurde am 19.
Dezember 1951 neu gegründet.
Wiederaufbau
Nachdem der Konzern zum zweiten Mal jegliches Auslandsvermögen verloren
hat, wird der Vertrieb im Ausland schnellstmöglich wieder aufgebaut.
Bayer konzentriert sich wiederum auf Forschung und Entwicklung und kann
einen positiven Geschäftsverlauf im Rahmen des
"Wirtschaftswunders" verzeichnen.
1962 hat die Bayer AG in der Bundesrepublik 61.000 Beschäftigte und
erwirtschaftet eine Jahresumsatz von 4 Milliarden DM.
Ölkrise
In der Zeit von 1973 bis Anfang der 1980er Jahre erschweren die hohen
Preise für Chemierohstoffe aus Erdöl die Geschäfte von Bayer. Bayer
baut jedoch trotzdem seine Auslandsvertriebe aus, vor allem in Westeuropa
und den USA. Durch mehrere Übernahmen erreicht Bayer auch auf dem
US-Pharmamarkt eine bedeutende Stellung. 1974 wird der Grundstein für das
fünfte Bayer-Werk in Deutschland in Brunsbüttel gelegt. Die
Pflanzenschutz-Forschung wird ebenfalls weiter ausgebaut, 1979 beginnt man
in Monheim mit dem Bau eines Pflanzenschutz-Zentrums.
Weitere Entwicklung bis heute
1990 beschäftigt Bayer 171.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz
von 41,643 Milliarden DM. Bayer widmet sich vermehrt den neuen Absatzmärkten
in Osteuropa. So nimmt 1994 ein neues Bayer-Werk in Bitterfeld die
Produktion von Aspirin auf. Bayer kann seit 1995 in den USA wieder unter
dem Namen 'Bayer' auftreten, da das Unternehmen mit Kauf der Firma
Sterling Winthrop auch die Namensrechte für die USA zurückerwirbt.
Aufkauf von Aventis CropScience
Im Oktober 2001 übernimmt Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis.
Mit einem Preis von 7,25 Mrd. Euro stellt dies zu dem Zeitpunkt den größten
Aufkauf in der Geschichte von Bayer dar. Ein Jahr später, am 1. Oktober
2002, wird die Firma Bayer CropScience AG rechtlich selbstständig. Mit
22.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro stellt sie die
Nummer zwei auf dem Markt der Pflanzenschutz-Industrie dar.
Lipobay-Krise
Am 8. August 2001 zieht Bayer den bis dahin am Markt erfolgreichen
Cholesterinsenker Lipobay wegen starker Nebenwirkungen mit Todesfolgen vom
Markt zurück. Der Wirkstoff Cerivastatin löste insbesondere in
Kombination mit anderen Cholesterinsenkern mit dem Wirkstoff Gemfibrozil
einen Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) aus. Rabdomyolyse ist eine bei allen
Cholesterinsenkern bekannte Nebenwirkung, die jedoch in der Kombination
von Cerivastatin mit Gemfibrozil vermehrt auftrat. Da die Kombination vor
allem in den USA weiter von Ärzten verschrieben und von Apothekern
verkauft wurde, obwohl sie laut Beipackzettel kontraindiziert war, und das
Risiko für Bayer nicht mehr kontrollierbar war, hat Bayer Cerivastatin
freiwillig vom Markt genommen. In den USA, wo Lipobay unter dem Namen
Baycol vermarktet wurde, werden kurz nach dem Bekanntwerden die ersten
Klagen gegen Bayer eingereicht. Laut des Geschäftsberichts 2004 wurde
Bayer in ca. 14.660 Fällen verklagt (davon 14.550 in den USA). Mit Stand
18. Februar 2005 waren noch 6.191 Verfahren (6.111 davon in den USA) anhängig.
Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht kam es bis zum 18. Februar zu
Vergleichen in Höhe von 1.114 Millionen US-Dollar. Neben den Vergleichen
wurden zwei Prozesse mit Freisprüchen für Bayer beendet.
Börsengang in den USA
Seit dem 24. Januar 2002 wird die Bayer-Aktie auch in New York unter dem
Symbol BAY gehandelt. Der Börsengang sollte zunächst am 26. September
2001 stattfinden, musste dann aber wegen des Lipobay-Skandals verschoben
werden.
Umstrukturierungen 2001 – 2005
Am 13. September 2001 wird Werner Wenning zum neuen Vorstandsvorsitzenden
des Bayer Konzerns gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Manfred
Schneider wird Aufsichtsratsvorsitzender. Unter dem neuen Vorstandschef
Wenning beginnt eine der größten Umbruchsphasen des Konzerns zwischen
2002 und 2005. Die Notwendigkeit der Neuausrichtung verstärken die
erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Lipobay-Krise
und der stark eingebrochene Aktienkurs. Zunächst werden die bisherigen
Geschäftsbereiche der Bayer AG (Pflanzenschutz, Pharma, Polymere und
Chemie) in eigenständige Teilkonzerne (Bayer CropScience, Bayer
HealthCare, Bayer Polymers und Bayer Chemicals) unter dem Dach einer Bayer
Holding formiert. Weitere Teile der Bayer AG werden in
Servicegesellschaften, wie Bayer Technology Services, Bayer Industry
Services und Bayer Business Services ausgegliedert. Auch in anderen Ländern
werden substanzielle Geschäftsbereiche in eigenständige Gesellschaften
getrennt.
Ende 2003 wird bekannt gegeben, dass der Teilkonzern Bayer Chemicals
zusammen mit größeren Teilen des Kunststoffgeschäfts des Teilkonzerns
Bayer Polymers als unabhängige Gesellschaft aus dem Konzern ausgegliedert
wird. Der Teilkonzern Bayer Polymers wird in Bayer MaterialScience
umbenannt. Die Abspaltung der Bereiche ist zum 1. Februar 2005 komplett in
Form eines Spin-offs und mit dem Börsengang der Firma Lanxess vollzogen
worden.
Im Sommer 2004 angekündigt, wird mit Beginn des Jahres 2005 die
OTC-Sparte (rezeptfreie Medikamente) der Schweizer Roche (inkl. des
50-prozentigen Anteils des gemeinsamen OTC-Joint-ventures) übernommen.
Mit dieser Übernahme wird der Pharma-Bereich entsprechend neu
ausgerichtet. Ziel ist es nun, das weltweit führende Unternehmen im Markt
für rezeptfreie Medikamente zu werden.
Die Umstrukturierungen haben den Bayer-Konzern aus den zwischenzeitlichen
roten Zahlen wieder hinausgeführt. Im Jahr 2005 betrug der Umsatz 27.383
Mio. Euro und lag damit 17,6 Prozent über dem Umsatz von 2004. Dabei
verbesserte sich das Operative Ergebnis um 50 Prozent von 1.875 Mio.
(2004) auf 2.812 Mio. Euro (2005). Die Dividende wurde von 0,55 Euro
(2004) auf 0,95 Euro (2005) erhöht.
Übernahme der Schering AG
Im März 2006 gab der Bayer-Konzern ein Übernahmeangebot für den
Berliner Pharmahersteller Schering AG ab und überbot damit ein von der
Merck KGaA gemachtes Übernahmeangebot. Bayer bot den Aktionären 86 Euro
pro Aktie gegen 77 Euro von Merck. Das geplante Transaktionsvolumen sollte
dabei ca. 16.5 Mrd. Euro betragen. Bis 30. Mai 2006 wollte Bayer
mindestens 75 Prozent der Schering-Anteile besitzen.
Allerdings musste diese Frist auf den 14. Juni 2006 aufgrund einer
schlechten Nachfrage verlängert werden. Kurz vor Fristende wurde bekannt,
dass Merck KGaA den ursprünglichen Anteil an Schering durch Zukäufe auf
bis zuletzt 21,8 Prozent erhöhte. Mit Erreichen der Sperrminorität von
25 Prozent hätte Merck die Übernahme dann zunächst verhindern können.
Am 14. Juni einigten sich Bayer und Merck darauf, dass Bayer die
Schering-Anteile von Merck für einen Preis von 89 Euro pro Aktie übernimmt,
wodurch Merck einen außerordentlichen Ertrag von 400 Millionen Euro
erzielte. Auch die anderen Scheringaktionäre erhalten den erhöhten
Preis. Die Übernahme kostet daher Bayer nun fast 17 Mrd. Euro.
Zusammen mit der Bayer HealthCare-Sparte Diagnostika und Pharma soll die
neue Pharmasparte auf einen Gesamtumsatz von ca. 14,7 Mrd. Euro kommen und
wird zu den weltweit zwölf größten Unternehmen der Branche zählen. Das
neue Unternehmen soll "Bayer-Schering-Pharma" heißen und den
bisherigen Schering Hauptsitz in Berlin beibehalten.
Am 13. September 2006 beschloss die letzte Hauptversammlung der Schering
AG einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Außerdem wurde der
Name in "Bayer Schering Pharma" geändert. Bayer hält nun mehr
als 95 Prozent der Anteile und kann damit die restlichen Anteilseigner der
Schering AG in einem als "Squeeze-out" bezeichneten Verfahren
aus dem Unternehmen drängen und schließlich das Unternehmen von der Börse
nehmen. Für Schering endete damit die 155-jährige Selbstständigkeit.
Verkauf Diagnostica
Am 29. Juni 2006 wird bekannt, dass Bayer die Division Diagnostics von
Bayer HealthCare an Siemens verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 4,2 Mrd.
€. Dieser Rückzug von Bayer aus dem stark von Elektronik beeinflussten
Diagnostic-Geschäft war wohl schon länger vorbereitet und hängt nicht
mit der Übernahme von Schering zusammen. Dennoch erleichtert der
Nettozufluss von 3,6 Mrd. € die Finanzierung dieser Transaktion.
Nicht verkauft werden die Bereiche Diabetis Care und Kontrastmittel.
Unternehmenskritik
In den Jahren 2001 und 2003 wurde Bayer mehrmals von Alternet und
Multinational Monitor zu den "The 10 Worst Corporations of 200"
gewählt. Gründe waren neben den Kriegsverbrechen auch die zahlreichen
Umweltvergehen, bei denen besonders in Asien immer wieder Menschen zu Tode
kommen, sowie irreführende Werbung. Im Schwarzbuch Markenfirmen - Die
Machenschaften der Weltkonzerne werden der Bayer AG schwere
Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, unter anderem "Import von
Rohstoffen aus Kriegsgebieten, Finanzierung unethischer
Medikamentenversuche, Behinderung eines Entwicklungslandes bei der
Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente, Vertrieb gefährlicher
Pflanzengifte, Ausbeutung und Kinderarbeit bei Rohstofflieferanten"
(siehe "Schwarzbuch Markenfirmen", Seite 284ff).
Die Bayer AG bekam 2002 den Big Brother Award in der Kategorie
"Arbeitswelt" verliehen. Die Jury begründete dies mit den
Drogentests, welche von Auszubildenden erbracht werden müssen, um einen
Ausbildungsplatz zu erhalten (siehe "Schwarzbuch Datenschutz",
Seite 52ff).