France
Télécom SA - (de)
Bis 1988 war die Direction Générale des Télécommunications ein Bereich
des französischen Postministeriums. 1990 wurde sie in das 100%ige
staatliche Unternehmen France Télécom umgewandelt und an die Börse
gebracht. Am 1. Januar 1998 wurde das Telekommunikationsmonopol in
Frankreich aufgehoben.

2001 und 2002 wurden Rekordverluste von 8 bzw. 20,7 Milliarden Euro
eingefahren. In der Folge wurden 21.000 altersbedingte Abgänge von
Arbeitnehmern nicht durch Neueinstellungen besetzt. Am 14. Februar 2006
gab der Konzern allerdings bekannt, mit 200.000 Beschäftigten den
Nettogewinn im Jahre 2005 um 89% auf 5,7 Milliarden Euro gesteigert zu
haben. Gleichzeitig wurde angekündigt, bis zum Jahre 2008 von
voraussichtlich 23.000 Altersabgängen nur 6000 neu besetzen zu wollen,
nachdem der Konzern seit Jahresbeginn jede Woche ungefähr 15.000 Kunden
an Billiganbieter verloren habe.