Maserati - (de)
1926 - Erster Klassensieg eines Maserati bei der Targa Florio in der
1,5 Liter Klasse.
1937 - Erste Firmenpleite, Maserati wird von Graf Adolfo Orsi
aufgekauft.
1939/1940 - Siege von Wilbur Shaw auf Maserati bei den Indianapolis
500.
1942-1955 - Bau von Elektrolastwagen.
1946 - Erstes Serienfahrzeug Maserati A 6, es folgten eine Vielzahl
Modelle und Modellvarianten, siehe untenstehende Informationen zu
den Serienfahrzeugen.

1954 - Der 500. Rennerfolg eines Maserati.
1957 - Formel-1-Weltmeisterschaft des Maserati 250 F mit Juan Manuel
Fangio. Der 3500 GT Touring und etwas später der 3500 Sebring
entstehen als Beispiele der begehrenswertesten Sportwagen ihrer
Zeit. Maserati kommt unter staatliche Zwangsverwaltung.
1960/1961 - Der Maserati Tipo 61.
1967 - letzter Formel-1-Erfolg eines Cooper-Maserati. Die Modelle
Quattroporte I, Mistral, Mexiko und der Ghibli bilden zusammen die
Produktion von Maserati dieser Zeit. Der Ghibli ist einer der
schnellsten Straßensportwagen seiner Epoche und ein großer
kommerzieller Erfolg. Über 1100 Stück werden gebaut, u.a. 121 St.
des Ghibli Spider. Maserati erreicht für einen Hersteller seiner
Art somit ähnlich hohe Produktionszahlen wie Konkurrent Ferrari.
1968 - Maserati wird von Citroën gekauft, der geniale Giulio
Alfieri ist Chefkonstrukteur und entwirft Modelle wie den Khamsin,
den Quattroporte III, den Bora und den Merak. Die meisten Modelle
sind nach Winden benannt. Der Indy erscheint 1969 als 2+2 Coupe und
setzt die Linie des Ghibli mit erweitertem Platzangebot fort. Über
1000 Exemplare mt 4,2l und 4,9l V8 werden gebaut. Bis 1975 entstehen
beachtliche Prototypen für eine neue Modellgeneration, u.a. der
"Shimun" von Giugiaro, gedacht als Nachfolger des Indy.
Citroen benutzt für den SM den V6 Motor des Merak und baut über
12.000 Exemplare.

1975 - Alejandro De Tomaso kauft Maserati von GEPI.
1981 - der Biturbo wird vorgestellt, ein sportlicher Zweitürer, der
Maserati trotz anfänglicher Qualitätsprobleme das Überleben
sichert. Er wird in vielen Varianten bis 1999 gebaut und ständig
verbessert. Einige Modelle: Biturbo, Biturbo Si, 222, 228, 425, 430,
422, 2.24 v, 4.24 v, Biturbo Spyder, Karif, Racing. Es werden
Motoren mit 2,0l, für den Export später auch 2,5l- und
2,8-l-Aggregate, angeboten. Zuerst mit 3-Ventil-Technik, später
dann mit 4 Ventilen. Sogar ein V8 wird konstruiert, der Shamal mit
326 PS und 3,2-l-Motor.
1991 - Homologationsmodell Barchetta, dessen Straßenversion
Barchetta Stradale nie in Serie gebaut wurde. Dennoch existieren
einige wenige zugelassene Barchetta - allesamt umgebaute
Rennversionen. Eine Barchetta beispielsweise wurde mit dem 2,8-l-V6
ausgerüstet, während die Originale mit einem 2,0-l-Motor Rennen
fuhren.

1993 - Fiat erwirbt die Aktienmehrheit von Maserati, Sig. Alzati
wird CEO. Unter seiner Leitung entstehen der Ghibli II und der
Quattroporte IV auf Basis der Biturbo-Motorenreihe.
1997 - Übernahme durch Ferrari am 7. Juli 1997.
2003 - Alejandro De Tomaso verstirbt.
2004 - Homologationsstraßenmodell Maserati MC12 auf Basis des
Ferrari Enzo für die FIA GT Meisterschaft. 25 Straßenversionen
werden an „enge Freunde“ der Marke vergeben. Wegen einer
kurzfristigen Änderung des Reglements mussten die MC12 außer
Konkurrenz starten.
2005 - Maserati ist wieder direkt Fiat unterstellt, um den Börsengang
von Ferrari nicht zu belasten (Maserati schreibt immer noch rote
Zahlen); eine enge Zusammenarbeit zwischen Maserati und Alfa Romeo
zeichnet sich ab.
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