Mapfre - (de)
1933 wurde die Gesellschaft als Mutua de Accidentes de
Proprietarios de Fincas Rústica de España (auf deutsch etwa
Unfallversicherungskasse der spanischen Landbesitzer) gegründet.
1944 wurde ein Abkommen mit der staatlichen
Krankenpflichtversicherung geschlossen, durch welches die
Gesellschaft 1954, aufgrund stark gestiegener Krankheitskosten,
fast in Insolvenz geraten wäre. Ab 1955 wandte sich die
Gesellschaft neuen Geschäftsfeldern zu. Das
Krankenversicherungsgeschäft wurde völlig aufgegeben. Ab 1970
entwickelte sich die heutige Struktur, mit der Autoversicherung
als Muttergesellschaft sowie Lebens- und
Industrieversicherungen.

Die internationale Expansion erfolgte
ab 1977, seit 1990 ist Mapfre nach eigenen Angaben die führende
Versicherung in Lateinamerika. Im Jahre 2000 wurde eine
strategische Allianz mit der Caja Madrid (Sparkasse Madrid)
geschlossen. Mafpre ist in Teilen noch immer als Mutualidad
(entspricht in etwa dem deutschen Versicherungsverein auf
Gegenseitigkeit) und damit als Non-Profit-Organisation
organisiert. Um die Struktur der Gesellschaft den Erfordernissen
der Finanzmärkte anzupassen, wurde ein Prozess zur
Demutualisierung eingeleitet, der Ende 2006 beendet wurde. Die
Umstrukturierung hat die Marktkapitalisierung verdoppelt, was
Mapfre einen größeren Finanzierungsspielraum einräumt. Dieser
soll nach Aussage der Gesellschaft genutzt werden um das Geschäft
in Europa, den USA und China auszubauen.
|